MUT-School "im Flow"
Ansprechpersonen
Christian Probst
Gunter Wissel
Ein ganzes Wochenende haben sich MUT-Initiativen und weitere Interessierte in der evangelischen Akademie Tutzing getroffen, um sich bei der sogenannten MUT School auszutauschen und sich gegenseitig zu inspirieren. Bei einem Gallery Walk waren die Teilnehmer:innen von der Vielfalt der MUT-Initiativen ebenso begeistert, wie auch von der Kreativität, die in den Projekten steckt.
Unter dem Motto „Weite wagen – mit Flow durch unbekannte Gewässer“ erlebten die Teilnehmenden neben einem Resilienztraining und Workshops zu aktuellen Themen in der Kirche auch eigene Flow-Erfahrungen beim Light-Painting mit Spiegelreflex-Kameras, beim Line-Dancing oder beim Musizieren mit Boomwhackers. Bei letzterem wurden Töne der Tonleiter mit verschieden langen Rohren erzeugt und damit gesungene Lieder begleitet.
Die geistliche Gemeinschaft wurde am Sonntagvormittag mit einem Stationengottesdienst komplettiert, der die Gruppe auf eine Wanderung zur Tutzinger Ilkahöhe führte.
Da MUT-Initiativen sich im Grunde mit der Frage auseinandersetzen, was die Kirche für ihre Zukunft lernen kann, wurden auf der MUT-School auch Lerneffekte bzw. „Learnings“ aus den Projekten gesammelt. Zu den Learnings zählen unter anderem, dass mehr Möglichkeiten von flexiblen Anstellungen vor Ort benötigt werden, um die Multiprofessionalität von Kirche zu fördern. Innovative Projekte wollen in der kirchlichen Landschaft wahrgenommen und erstgenommen werden. Und Ehrenamtliche brauchen Freiraum, sich einzubringen und Hauptberufliche, die neue Rollen einnehmen, wie zum Beispiel die eines „Empowerers“. Ein weiteres learning bezieht sich darauf, dass Kirche das Thema Exnovation konsequenter angehen muss, also konsequent Tätigkeiten, Angebote oder Veranstaltungen beenden, damit es Raum für Neues geben kann.
Die MUT-Schools sind Wochenenden, bei denen Vertreter:innen unterschiedlicher MUT-Initiativen zusammenkommen, um sich miteinander zu vernetzen, sich kollegial zu beraten, miteinander geistlich unterwegs zu sein und auch Lerneffekte für Gemeinde- und Kirchenentwicklung zu entdecken. „School“ bedeutet in diesem Fall, dass alle Lernende sind und voneinander und miteinander lernen wollen.





