"Siehe, es wird Neues" - Wirkstatt auf dem Weg zum ECN

Der geplante Umzug der Wirkstatt evangelisch in den Evangelischen Campus Nürnberg nimmt Gestalt an. Noch sind keine Umzugskartons gepackt – und wegen baulicher Verzögerungen ist der genaue Zeitpunkt des Umzugs derzeit noch offen. Klar ist aber: Die Planungen sind in vollem Gang und die Mitarbeitenden werden aktiv in den Prozess einbezogen.
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Mitarbeitende der Wirkstatt evangelisch beim Workshop
Mitarbeitende beim Workshop zum ECN
Veröffentlicht am Dienstag, 2. Juni 2026
Der Umzug nimmt Gestalt an

Der geplante Umzug der Wirkstatt evangelisch in den Evangelischen Campus Nürnberg nimmt Gestalt an. Noch sind keine Umzugskartons gepackt – und wegen baulicher Verzögerungen ist der genaue Zeitpunkt des Umzugs derzeit noch offen. Klar ist aber: Die Planungen sind in vollem Gang und die Mitarbeitenden werden aktiv in den Prozess einbezogen.

Gemeinsam auf dem Weg

Ein besonderer Aspekt dabei: Zum Januar 2027 gehen die Wirkstatt evangelisch und das Gottesdienstinstitut zusammen. Deshalb waren beim Workshop Mitarbeitende und Leitungsteams beider Einrichtungen dabei. Der Tag war damit mehr als ein Planungstermin für Räume, Möbel und Umzugskisten. Er war auch ein weiterer Schritt des Kennenlernens, des Hinhörens und des gemeinsamen Weiterdenkens.

Gut begleitet und sorgfältig geprüft

Begleitet wurde der Workshop von der Firma rheform, die bereits die frühere Gemeindeakademie bei ihrem Umzug von Rummelsberg nach Nürnberg unterstützt hat. Diese Erfahrung war spürbar: Viele Fragen wurden sorgfältig in den Blick genommen, manches konkretisiert, anderes bewusst offengehalten. Vieles wird geprüft, abgewogen und weiterentwickelt. 

Farbe, Form und viele praktische Fragen

Im Workshop ging es um die künftigen Arbeitswelten im neu entstehenden Evangelischen Campus: um Basisarbeitsplätze, Flexräume, Besprechungs- und Sozialbereiche, Stauraum und Materialzonen. Auch Farbmuster und Informationen zur Innenausstattung lagen aus – zu Wänden, Böden, Materialien, Möbellösungen und möglichen Gestaltungsvarianten. So wurde sichtbar: Der neue Standort am Rathenauplatz in Nürnberg bekommt Schritt für Schritt Farbe, Form und Atmosphäre.

Zugleich ging es um viele ganz pragmatische Fragen, die später im Alltag entscheidend sein werden: Wo lagert Material? Wie werden Locker genutzt? Welche Möbel passen wirklich zum Arbeitsalltag? Wie bleiben Küchen und Sozialräume angenehm für alle? Wie gelingt Ordnung, die den Alltag erleichtert und trotzdem Raum für Lebendigkeit lässt?

Neue Arbeitswelten, neue Spielregeln

Vor allem aber ging es um die Frage, wie Zusammenarbeit künftig gut gelingen kann. Denn der neue Standort bringt mehr mit sich als eine neue Adresse. Er verändert auch die Kultur des Miteinanders: weg von klassischen Einzelbüros, hin zu neuen Arbeitswelten, gemeinsamen Räumen und neuen Formen der Abstimmung.

Besprochen wurde unter anderem, wie Arbeitsplätze gebucht und genutzt werden können, welche Räume sich für konzentriertes Arbeiten, Telefonate oder Besprechungen eignen und welche Spielregeln den Alltag erleichtern. Es geht um große Linien – aber eben auch um die kleinen Dinge: Stauraum, Akustik, Wege, Buchungssysteme, Rückzugsmöglichkeiten, gemeinsam genutztes Material und Orte für Begegnung.

Schritt für Schritt gut unterwegs

Für viele Mitarbeitende und Ehrenamtliche im Umfeld der Wirkstatt evangelisch ist außerdem wichtig, wie es mit den bisherigen Häusern weitergeht. Auch hier gilt: Solange der endgültige Zeitplan noch nicht belastbar feststeht, bleiben die bestehenden Standorte bis zum Umzug wichtige Orte der Arbeit.

Der Workshop hat gezeigt: Dieser Umzug ist nicht nur ein organisatorisches Projekt. Er ist Teil eines größeren gemeinsamen Weges. Vieles ist noch in Bewegung. Aber Schritt für Schritt wird sichtbar: Aus neuen Räumen wachsen neue Möglichkeiten. 
 

 

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